Polen bleibt deutschfeindlicher Tradition treu

fl-polenDWA: „Regierungspartei PiS beweist wenig EU-Reife“

In der Vergangenheit ist es in Schlesien immer wieder von polnischer Seite zu diskriminierenden Ausfällen gegen die deutsche Volksgruppe gekommen. Der letzte Vorfall in dieser Reihe polnischer Hetzereien ereignete sich unlängst im oberschlesischen Oppeln. Ein Kandidat der Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) hatte bei einem Wahlkampfauftritt in Krapkowice in der Woiwodschaft Oppeln die musikalische Darbietung von zwei 16-Jährigen mit den Worten „ Hier ist Polen“ wirsch unterbrochen. Die beiden Jungendlichen sangen nämlich in deutscher Sprache, was den Politiker anscheinend störte. Solche verbalen Barbareien sind aber leider kein Einzelfall. So kommen aus der PiS regelmäßig gehässige Kommentare gegen zweisprachige deutsch-polnische Ortsschilder. Der neuerliche Angriff gegen die deutsche Volksgruppe ist daher nur ein weiteres Indiz für die oft sehr fragwürdige polnische Minderheiten- und Volksgruppenpolitik, die erhebliche Defizite aufweist.

„Die polnische Politik soll endlich zur Kenntnis nehmen, dass es das Recht der deutschen Volksgruppe ist, ihre Kultur und ihre Muttersprache ohne jede Einschränkung in der Öffentlichkeit zu präsentieren, ohne sich dabei polnische Angriffe und Provokationen gefallen lassen zu müssen“, meint DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Dieses Recht garantiert der deutschen Volksgruppe nicht nur die polnische Verfassung, sondern auch der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag. „Außerdem ist Polen als Mitglied der EU zum Schutz seiner ethnischen Volksgruppen und Minderheiten verpflichtet“, erklärt Wassertheurer weiters und findet es bedauerlich, dass dieser rassistische Übergriff in der deutschen und österreichischen Öffentlichkeit nahezu totgeschwiegen wurde.

Abschließend empfiehlt Wassertheurer der deutschen Volksgruppe in Schlesien sich mit allen demokratischen Mitteln zur Wehr zu setzen, um in Polen allen Mandataren der PiS unmissverständlich klar zu machen, dass man mit dem Gebrauch der deutschen Sprache kein Gesetz verletzt. „Diese Zeiten“, so Wassertheurer, „sind auch in Polen Gott sei Dank vorbei.“ Ebenso ist der Anspruch auf zweisprachige Ortstafeln gesetzlich geregelt und steht der deutschen Volksgruppe bei Erfüllung aller Voraussetzungen auch zu.

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3 Gedanken zu “Polen bleibt deutschfeindlicher Tradition treu

  1. 1939 hat der böse Hitler die angeblich so „lieben, unschuldigen“ Polen überfallen und damit die Fortsetzung des ersten Weltkrieges ausgelöst! Wie kann es sein, wo die Polen doch ihr Ziel, was schon vor 1939 feststand, endlich erreicht haben, heute immer noch unzufrieden sind und die wenigen Deutschen, die in ihrer Heimat verblieben sind, drangsalieren müssen? Vielleicht sollte die Deutsche Geschichtsschreibung einmal genauer hinschauen, was 1939 und davor wirklich passiert ist. Aber das wird ja mit allen Mitteln verhindert! Man hat dazu extra den Paragraphen 130 erfunden, damit kann man alle Geschichtslügen als Wahrheit festbetonieren! „Die Wahrheit wird euch freimachen“! schreibt der hl Paulus. Wenn das wahr ist, warum suchen wir sie nicht? „Wer sucht, der wird finden“, hat Christus damas gesagt. Hätte es schon damals den § 130 gegeben, dann wäre die Auferstehung und Himmelfahrt Christi bestimmt als „Volksverhetzung“ gebrandmarkt worden. Warum hat Deutschland noch keinen Friedensvertrrag? Warum sind die Besatzer immer noch nach 70 Jahren im Land? Warum haben die Ämter keine Beamten mehr? Warum kann die BRD kein Staat sein, sondern nur eine eingetragene Firma? Die BRD ist kein Staat, sie ist nur eine Verwaltung eines Staates. BRD ist nicht Deutschland ist nicht Deutsches Reich. Ein Staat besteht aus den Lehren von Jellinek aus 3 Komponenten: einem Staatsvolk, einem Staatsgebiet und einer Verfassung. Die BRD hat nix davon. Sie verwaltet nur einen Teil des Wirtschaftsgebietes des ehemaligen Deutschen Reiches. Den anderen Teil verwalten die Polen! Wie gesagt, die Wahrheit wird uns frei machen! Warum fangen wir mit dem Suchen nicht an?

    • Mir sind die Polen so lieber. So gehen sie wenigstens ehrlich mit uns um, statt der Schöntuerei, die bisher zwischen ihren und unseren Politikern herrschte,als ob nicht ganz erhebliche Interessengegensätze zwischen uns herrschten.

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