Ausländische Medien haben sich in den russischen Wahlkampf eingemischt

Der russische Föderationsrat, die Oberkammer der Duma, hat die Liste der ausländischen Medien veröffentlicht, die sich in den russischen Präsidentenwahlkampf eingemischt haben.

Insgesamt hat die zeitweilige Kommission des Föderationsrates für den Schutz der Souveränität des Landes 12 Massenmedien in die Liste eingetragen. Zu den Medien gehören: Russischer Dienst der BBC, Deutsche Welle und der französische Radiosender RFI. Weiterhin enthält die Liste: Stimme Amerikas, Radio Freiheit, TV-Kanal „Echtzeit“, Krim.Realii, Kawkas.Realii, Idel.Realii. Sibir.Realii. Analysiert wurden nur die Massenmedien, die durch den jeweiligen Staat finanziert werden und ihre Sendungen in russischer Sprache ausstrahlen. Zu den Vorwürfen gehört, dass die Sender aufgerufen hatten, nicht an den Wahlen teilzunehmen. Berichterstattungen über den Kandidaten Putin hatten alle einen negativen Charakter. Es wurde kommentiert, dass die Veröffentlichung dieser Liste eine Warnung an die betroffenen Medien ist.

Sollte die Berichterstattung in dieser Art und Weise fortgesetzt werden, besteht die Gefahr, dass diese den Status „Ausländischer Agent“ erhalten.

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