Ungarn steht Israel näher als die Kern-EU

Der Vorsitzende der wichtigsten religiösen Organisation ungarischer Juden hat die Ansicht vertreten, dass das hiesige Judentum eine vermittelnde Rolle in den Beziehungen zwischen Israel und Europa spielen könnte.

András Heisler, Vorsitzender des Nationalrats der jüdischen Gemeinden in Ungarn (Mazsihisz), erinnert in einem Beitrag für die Tageszeitung Népszava daran, dass es den ungarischen Juden unter dem Kommunismus jahrzehntelang schwer gefallen sei, den Kontakt zum Staat Israel aufrechtzuerhalten. Mittlerweile jedoch seien diese Beziehungen lebendig und fruchtbar, schreibt Heisler anlässlich des 70. Jahrestags der Proklamation des jüdischen Staates. Er und andere führende Vertreter von Mazsihisz hätten 35 Bäume in Israel und weitere 35 in Budapest gepflanzt, um dieses Jubiläum zu feiern und „eine Zukunftsbotschaft auszusenden“. Heutzutage, so Heisler, unterhielten osteuropäische Länder bessere Beziehungen zu Israel als die Kernländer der Europäischen Union.

Das ungarische Judentum mit seinen 100.000 Gläubigen könne zwischen Ungarn und Israel vermitteln und darüber hinaus eine Brückenfunktion zwischen Ost und West erfüllen, gibt sich Heisler zuversichtlich.

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