Knast für Kritiker – Freiheit für Terroristen

Während Tommy Robinson im Knast schmort lässt Großbritannien in diesem Jahr 80 Islam-Terroristen frei

Während der Islamkritiker Tommy Robinson in Großbritannien als öffentliche Gefahr gilt und eine 13-monatige Gefängnisstrafe verbüßen muss, dürfen sich islamische Terroristen freuen. Für 80 von ihnen öffnen sich nach Verbüßung ihrer Haftstrafe noch in diesem Jahr die Gefängnistore – sie werden wieder auf die britischen Bürger losgelassen. Polizei und Geheimdienst MI5 sind angesichts dieser großen Zahl „angespannt“.

von Marilla Slominski

Der britische Sicherheitsminister Ben Wallace ist angesichts der Tatsache, dass so viele gewaltbereite Islamgläubige bald wieder auf freiem Fuß sind, „beunruhigt“, doch er versprach, man werde ihre Aktivitäten „überwachen“. Ausserdem würden Anstrengungen unternommen, die Gefährder davon zu überzeugen, sich vom Extremismus „zu distanzieren“, heißt es in The Express.

„Es ist ein Problem, denn was wir heute sehen, ist eine große Gruppe von Menschen, die den Rubikon zur Radikalisierung überschritten haben und nun die entsprechende Einstellung haben“, gab Minister Wallace gegenüber dem Radiosender BBC4 zu.

In Großbritannien werden alle Straftäter, außer die Lebenslänglichen, nach der Hälfte der verbüssten Zeit entlassen. Die verbleibende Zeit verbringen sie frei auf Bewährung. Unter diese Regelung fällt auch der 51-jährige Anjem Choudary, der 20 Jahre lang um jede Verurteilung herumkam. Choudary gilt als „islamischer Fundamentalist“ und wurde 2016 wegen der Anwerbung von IS-Kämpfern zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.
screenshot YouTube
Gefährlich: Islam-Anhänger und Kalifat-Befürworter Anjem Choudary kommt noch in diesem Jahr auf freien Fuß (screenshot YouTube)

Anjem Choudar, Rechtsanwalt, britischer Staatsbürger mit pakistanischen Wurzeln war Führer der mittlerweile verbotenen Gruppe Islam4UK und ist ein Anhänger von Omar Bakri Mohammed.

Bereits zuvor hatte er zwei islamistische Organisationen gegründet, die später von der britischen Regierung als terroristisch bezeichnet und ebenfalls verboten wurden.

Er beansprucht für sich auch neben Omar Bakri „Richter“ des „Scharia-Gerichtes des Vereinigten Königreiches“ (Shari’ah Court of the UK) zu sein.Vor zwei Jahren kam auch heraus, dass Choudary seit 1996 von staatlicher Unterstützung lebt.

In einem knapp 30-minütigen Interview mit dem christlichen US-Sender CBN hat Choudary im August 2012 seine Strategie erläutert, in Europa und in den USA mithilfe eines wachsenden Bevölkerungsanteils von Muslimen schrittweise die Voraussetzungen zur Ablösung der Demokratie und zur Gründung eines islamischen Staates („Kalifat“) unter der Herrschaft der Scharia zu schaffen: „If we have enough authority and we have enough power, then we are obliged as Muslims to take the authority away from those who have it and implement sharia“ (Wenn wir mit ausreichend Autorität und Macht ausgestattet sind, dann sind wir als Muslime verpflichtet, die Ordnungsgewalt denen wegzunehmen, die sie innehaben, und dann die Scharia einzuführen), heißt es auf Wikipedia.

Im Zusammenhang mit der Hinrichtung an Charlie-Hebdo-Mitarbeitern schrieb er über die Sharia-Regeln und zitierte den „Boten Mohamed“ mit dem Satz: „Wenn jemand einen Propheten beleidigt, töte ihn“.

Choudary hat eine ganze Generation islamischer Attentäter inspiriert. Zu ihnen gehört der 33-jährige Michael Adebolajo, einer der beiden Mörder des Soldaten Lee Rigby (25), der in London
2013 von den beiden Korananhängern auf offener Straße regelrecht geschlachtet wurde. Auch Khuram Butt, der Anführer des London Bridge Attentats, soll ein Fan von Choudary sein.
Bei der Attacke wurden im vergangenen Juni acht Menschen getötet und 48 verletzt.

Nun ist es soweit. Anjem Choudary hat die Hälfte seiner Strafe abgesessen und wird voraussichtlich im Oktober das Gefängnis als freier Mann verlassen.

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