Migranten stürmen kroatische Grenze

„Lifeline“ findet keinen Hafen

Unter dem islamischen Schlachtruf „Allah Akbar“ haben rund 200 zukünftige Asylbewerber die kroatische Grenze bei Maljevac gestürmt. Mithilfe von Baumstämmen und Ästen versuchten sie einen Kanal zu überqueren.

Die hauptsächlich männlichen Migranten riefen „No Croatia, Germany“ und „Work, go work“ und wurden von kroatischen Sicherheitskräften unter Einsatz von Tränengas wieder zurückgetrieben.

In einem Video ist die versuchte Grenzstürmung zu sehen, die die Polizei einen ganzen Tag beschäftigt haben soll.  Seit Mitte Juni zeichnet sich eine neue „Flüchtlingswelle“ ab. Das Rote Kreuz habe erklärt, dass aktuell tausenden Migranten auf dem Weg durch die Balkanländer seien, so krone.at. Alleine in Bosnien sollen sich aktuell rund 6500 baldige Asylbewerber aufhalten. Im vergangenen Jahr hatte man lediglich rund 750 gezählt, berichtet krone.at.

 

Währenddessen versucht die Besatzung des deutschen „Flüchtlingsretter-Schiffes“ Lifeline vor Malta immer noch nach einem sicheren Hafen, um ihre Fracht von 234 illegalen Einwanderern nach Europa zu bringen. Nach Italien und Malta hat nun auch Spanien abgelehnt, das Schiff der Dresdner Hilfsorganisation anlanden zu lassen. Der Grünen-Parlamentarier Manuel Sarrazin hat der Lifeline einen Besuch abgestattet und warnt nun laut welt.de vor einer „lebensgefährlichen Gemengelage für Besatzung und Migranten“. An Bord es an Bord an Wasser und Nahrung. Zudem sei die Krätze ausgebrochen.

„Der Kapitän hat seit Tagen keine Anweisungen mehr erhalten“, so Sarrazin. Mit der Verzögerungstaktik riskiere man, dass die Lage „eskaliert, ausserdem sei schlechtes Wetter zu erwarten, was dass Schiff schnell in eine „Seenotsituation“ bringen könnte, warnt der grüne flüchtlingsaffine Politiker. An Bord fehle es an Wasser und

Offenbar denken der Mitbegründer der Hilfsorganisation Axel Steier und sein Team über „alternative Lösungen“ nach. Man könne beispielsweise einen Autokorso organisieren sowie von einem bestimmten europäischen Hafen eine Yacht zu mieten und mit ihr der „Lifeline“ entgegen fahren. So könne man die sogenannten Flüchtlinge auf andere Schiffe umladen und die beengte Situation beenden.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini bleibt hart. Er will am liebsten überhaupt keine privat organisierten „Rettungsaktionen“ auf dem Mittelmeer sehen: „Lassen Sie die libyschen Behörden ihre Arbeit machen, die Rettung, Bergung und Rückführung von Flüchtlingen in ihre Länder, wie sie es seit geraumer Zeit tun“, bekräftigte Salvini am Sonntag seine Haltung. (MS)

screenshot Twitter

Lifeline sucht Hafen (screenshot Twitter)

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