Staatsbesuch: Erdogan und Laschet und Erdogan eröffnen Kölner Ditib-Moschee

Berlin wird zur Festung: Am 29. September wird der türkische Despot Erdogan mit allen Ehren zu einem Staatsbesuch in Deutschland begrüßt.

Schon mal in der türkischen Provinz, wird er seinen, aus der Türkei gesteuerten Islamverband, die hoch umstrittene Ditib, in Köln besuchen. NRWs Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wird zusammen mit Erdogan offiziell das Hoheitssymbol des Islam, die Ditib-Zentralmoschee eröffnen, das teilte die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) am Dienstag mit.

Großmoschee ist „eine Kriegserklärung“ und „eine Landnahme auf fremdem Territorium“
Der islamische Protzbau – die Megamoschee hat zwei 55 Meter hohe Minarette und eine 37 Meter hohe, halbtransparente Kuppel – liegt im hoch islamisierten Stadtteil Köln-Ehrenfeld. Die Grundsteinlegung fand im November 2009 statt, das Richtfest war bereits im Februar 2011. Die Eröffnung, ursprünglich für Mai 2012 geplant, wurde jedoch aufgrund von Baumängeln mehrfach verschoben.

Der 201 verstorbene, islamkritische Publizist Ralph Giordano, von Muslimen mit dem Tod bedroht, kritisierte den Ditib-Moscheebau massiv. Er sehe die „Integration generell als gescheitert“ an, der Bau der Moschee sei „ein falsches Signal“. 2007 äußerte sich Giordano erneut zum Moscheebau und verweigerte sich einem „Gesprächsangebot“ der für den Bau verantwortlichen Islam-Organisation. Jedoch reagierte er mit einem offenen Brief, in dem er die Ditib-Vertreter zu Leugnern des Völkermords an den Armeniern erklärte, mit denen er Gespräche ablehne. Die Lehren des Korans seien mit dem Grundgesetz unvereinbar. Einen Tag nach dem landesweiten Tag der offenen Moschee am 3. Oktober 2007 nannte Giordano die geplanten Großmoscheen „eine Kriegserklärung“ und „eine Landnahme auf fremdem Territorium“.

Erdogans verlängerter Arm – von der Bundesrepublik mit Steuergeld gemästet
Trotz verschiedenster Skandale, wie der Bespitzelung von Moscheebesucher für Erdogans AKP-Regierung, hat der Ableger der türkischen Religionsbehörde Diyanet Ditib im vergangenen Jahr von der Bundesregierung rund 1,3 Millionen Euro erhalten. 2016 waren es noch 3,27 Millionen Euro Steuerzahler-Millionen. Dies geht aus einer parlamentarischen Initiative der AfD hervor. In Deutschland gibt es etwa 900 zu Diyanet gehörige Moscheen. Die vom Verfassungsschutz beobachtete Ditib erhielt damit fast genauso viel, wie der islamistisch einzustufende „Zentralrat der Muslime“, der sich mit seinem Frontmann Aiman Mazyek als Vertretung aller in Deutschland lebender Muslime aufspielt.
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Ende August teilte die Bundesregierung mit, bis auf Weiteres keine Projekte mehr fördern zu wollen, die in der Trägerschaft der umstrittenen Organisation liegen.

Nun, mit der gemeinsamen Eröffnung der Kölner Zentralmoschee, zementieren der CDU-Funktionär Armin Laschet und der türkische Despot Erdogan gemeinschaftlich dessen islamischen Herrschaftsanspruch in Deutschland.

Erdogan kommt – Berlin wird zur Festung
Bereits am Donnerstag werden anlässlich des Erdogan-Staatsbesuchs 5.000 Polizisten Berlin in eine Festung verwandeln. Auf Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (SPD) trifft Erdogan mit einen Kampfjets in Tegel ein, um von dort, samt seiner türkischen Entourage, ins Nobelhotel Adlon kutschiert und die gesamte vierte Etage in Beschlag zu nehmen.

Am Vormittag des 28. Septembers wird der islamische Staatsgast von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit militärischen Ehren am Schloss Bellevue empfangen. Anschließend ist ein Treffen mit dem islamdevoten Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) geplant. Am Mittag ist Erdogan zu Gast im Bundeskanzleramt. Dort trifft er sich mit Angela Merkel.

Erdogan hat während seines Berlin-Besuchs die höchste Sicherheitsstufe. Versorgungsschächte werden verplombt, Gullys verschweißt, Papierkörbe entfernt. Scharfschützen kontrollieren Hausdächer und begleiten den Konvoi. Taucher suchen in der Kanalisation nach Bomben. Die Fahrstrecken bleiben geheim. Rings um das Regierungsviertel wird eine Sicherheitszone eingerichtet. Anwohner dürfen die Fenster nicht öffnen. (SB)

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