Orbán beim EU-Gipfel

Eine regierungsfreundliche Kolumnistin begrüßt das Bemühen des ungarischen Ministerpräsidenten um den Stopp illegaler Migration durch Grenzkontrollen.

Statt Flüchtlinge aufzunehmen, sollten Hilfsbedürftige in ihren jeweiligen Heimatländern unterstützt werden.

In einem Facebook-Video erklärte Viktor Orbán, dass er Ungarns Recht auf Schutz seiner eigenen Grenzen verteidigt habe. Allerdings sei der EU-interne Streit über das Thema Migration noch längst nicht beigelegt, so der ungarische Regierungschef.

Mariann Őry von Magyar Hírlap begrüßt die Bemühungen von Ministerpräsident Orbán, die Migration zu stoppen und sich den Plänen einer Flüchtlingsumverteilung innerhalb der EU zu widersetzen. Die regierungsnahe Kommentatorin sieht sich durch den österreichischen Kanzler Sebastian Kurz bestätigt. Dieser habe verlautbart, dass Solidarität in Migrationsfragen nicht notwendigerweise die Aufnahme von Flüchtlingen umfasse. Stattdessen könnten die Mitgliedsstaaten ihren Verpflichtungen auch durch eigene Maßnahmen nachkommen, darunter die Verteidigung von Europas Außengrenzen. Őry hebt hervor, dass dieser Ansatz früheren Vorschlägen der Visegrád-Staaten entspreche.

Abschließend schlägt sie vor, dass die Europäische Union ihre Grenzen schützen und potentiellen Flüchtlingen in deren Heimatländern helfen sollte, anstatt sie einzuladen und in der Folge zwischen den EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen.

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