Überall „Rechtsextreme“

Die Faschismuskeule nutzt sich ab

Was wären die Linken und Gutmenschen ohne die bösen „Rechtsextremisten“? Seit der Regierungsbeteiligung der FPÖ sehen selbsternannte Moralapostel und Vertreter einer „offenen Gesellschaft“ das Gespenst des Faschismus herumgeistern. Egal ob in blauen Ministerbüros, freiheitlichen Gremien sowie überhaupt im ganzen Volk, herumgeistern.

Von Martin Pfeiffer
Die Faschismuskeule als Waffe der Verzweifelten

Da die Oppositionsparteien im Nationalrat zahnlos sind und keine Alternativen anzubieten haben, packen sie und ihre Antifa-Helfer in den Redaktionsstuben und auf der Straße bei jeder Gelegenheit die Faschismuskeule aus.

Der tägliche Rechtsextremismusskandal der Dauerbetroffenen

Dabei stehen Burschenschafter a priori unter Generalverdacht – und von diesen sind ja viele in blauen Büros tätig. Wenn dann Mitarbeiter von Ministern für Vorträge bei FPÖ-nahen Organisationen vorgesehen sind, schlagen die Antifanten sofort Alarm. Pressefritzen – oder korrekt ausgedrückt PressefritzInnen – nerven dann die designierten Referenten mit Anrufen und skandalisieren in ihren Zeitgeistpostillen den geplanten Auftritt. Oder man denke an das Rauschen im linken Blätterwald, als Anfang November ein rechtes Institut eine rechte Wochenzeitung mit einem Preis in Räumlichkeiten des Parlaments auszeichnen wollte! Und kürzlich stand die Republik Kopf, nur weil ein Wachmann einer privaten Sicherheitsfirma zum Schutze eines Untersuchungsausschusses im Nationalrat tätig war und der rechten Szene zugeordnet wird. Hilfe, bewaffnete Neonazis, war aus der Pilz-Stube zu hören!

Linke Journalisten regen sich über FAV auf

Mittlerweile regen sich Vertreter der linken Journaille schon auf, wenn der überparteiliche Freiheitliche Akademikerverband (FAV) Seminare durchführt und bundesdeutsche Referenten einlädt, die als Mitarbeiter in AfD-Büros im Bundestag arbeiten oder eine rechte Strategiewerkstatt betreiben. Da ist dann die Rede von einem „rechten Vernetzungstreffen“ und Aufmarsch „namhafter neurechter Redner“. Ein weiblicher Schreiberling entblödete sich dabei nicht, die Bevölkerung des Ortes, an dem die Tagung stattfand, vor den bösen Rechten zu warnen. Der steirische Verband der „Jungen Linken“ verteilte sogar ein Pamphlet, in dem die Bürger dazu aufgerufen wurden, sich beim Bürgermeister zu beschweren, um das „rechtsextreme“ Treffen zu verhindern.

Den Vogel schoss aber eine Vertreterin dieses Vereins ab mit dem Plakat „Gegen die rechtesextreme (sic!) Akademie in Semriach“. Wer „rechtsextrem“ ist, bestimmen natürlich diese Gestalten! Hier weht der Geist der Stalinismus.

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