Schlepperschiff stillgelegt

Endlich: „Aquarius“ muss ihre Aktionen im Mittelmeer stoppen

Von David Berger
Zuletzt war ihr Einsatz nur noch eine Aneinanderreihung von Skandalen und justiziabler Aktionen. Vermutlich vor allem deshalb beendet die umstrittee NGO SOS Méditerranée ihre Aktionen mit dem „Flüchtlingsrettungsschiff“ „Aquarius“ im Mittelmeer. Das Schiff liegt in Marseille vor Anker.

Kritiker hatten den Aktivisten schon länger vorgeworfen, dass ihre Arbeit moralisch kaum von der der Schlepper im Mittelmeer zu unterscheiden sei. Der BR schreibt „Zweimal wurde dem Schiff die Flagge entzogen. Zuletzt warfen italienische Behörden der NGO vor, illegal Müll in Italien entsorgt zu haben, und drohten mit der Beschlagnahmung des Schiffs. Die Regierung in Italien hat die Häfen des Landes für Seenotretter weitgehend dicht gemacht.“

Gespendete Kleidung weggeworfen und mit 100 Euro-Scheinen gezahlt

Und wir berichteten bereits im Juni über einen weiteren Skandal im Zusammenhang mit der Aquarius: Die Spanier machten damals ihre ganz eigenen Erfahrungen mit den Aquarius-Immigranten, die ihre Regierung vom „Rettungsschiff“ Aquarius aufgenommen hat: Die vom Roten Kreuz gespendete Kleidung haben sie angeblich weggeworfen und bezahlten in Restaurants mit 100-Euro-Scheinen.

Nun stilisiert man sich dort zu Opfern: Man sei Opfer „einer Reihe von gezielten politischen Angriffen auf die lebensrettende Arbeit der Hilfsorganisation“ geworden. Der Drang, Menschenleben zu retten, sei aber bei der Organisation so groß, dass man derzeit alles tue, um baldmöglichst wieder seine Arbeit mit der Aquarius aufzunehmen.

Kritiker gehen davon aus, dass man gezielt die erhöhte Spendenbereitschaft in der Vorweihnachtszeit nutzen möchte, um über diese Situation Gelder einzunehmen. Ob vielleicht der Münchner Erzbischof Marx wieder einmal tief in de Kirchensteuerkasse greifen wird, um hier Freude bei der NGO und Bewunderung bei den Mainstreammedien auszulösen?

Was sollte nun weiter mit der „Aquarius“ passieren?

Der Journalist Daniel Matissek hatte schon vor einigen Wochen eine Idee, was man mit Aquarius und Lifeline am besten macht, wenn sie ausgedient haben und menschenleer sind. Er schrieb damals (wofür er bei Facebook gesperrt wurde – und ich gleich dazu):

„All diese Rettungsschiffe gehören in die Luft gesprengt, am besten sichtbar innerhalb der libyschen 7-Meilenzone, durch Europäer und medienwirksam vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Natürlich – und nur um Missverständnissen vorzubeugen – nachdem sie zuvor evakuiert wurden. Ganz gleich, wie „betroffen“ ihre von dubiosen NGO’s finanzierten Mannschaften darüber sind oder wieviele Tränen ihre an Bord dienenenden „Freiwillige“ aus bundesdeutschen Wohlstandsfamilien darüber in die Kameras vergießen mögen: Es geht um die Symbolik.

Nach Afrika müssen endlich andere Bilder gelangen. Die verheißungsvolle Kolportage der Glücksmärchen von gen Norden ausziehenden Scharen, die nimmermehr zurückkommen, ergo im Land ihrer Träume angelangt sind, hat in wenigen Jahren alle Failed States West- und Ostafrikas und sogar den Subsahara-Staaten durchdrungen; immer mehr Menschen dort – und wer wollte es ihnen verübeln? – begeben sich auf eine verhängnisvolle Reise Richtung Dorado Europa.“

Weidel: Aus für „Aquarius“ ist eine gute Nachricht

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, begrüßt die Ankündigung von „SOS Méditerranée“, die Mission des sog. Flüchtlingshelferschiffs „Aquarius“ zu beenden:

„Das Aus für die ‚Aquarius‘ ist eine gute Nachricht für die Wiedergewinnung der Kontrolle über die Migrantenströme nach Europa. Faktisch betätigen sich sogenannte ‚Rettungsschiffe‘ wie die ‚Aquarius‘ vor allem als Helfer krimineller Schleuser und Schlepper. Der Einsatz dieser Schiffe veranlasst viele illegale Migranten überhaupt erst, ihr Leben auf der gefährlichen Überfahrt nach Europa zu riskieren.

Die Stilllegung der ‚Aquarius‘ ist vor allem ein Verdienst des italienischen Innenministers Matteo Salvini. Das konsequente Vorgehen der italienischen Regierung gegen als ‚Seenotretter‘ getarnte humanitäre Schleuser hat gezeigt, dass es möglich ist, diesen Organisationen das Handwerk zu legen. Das ist zugleich ein wichtiger Beitrag gegen das wesentlich durch unverantwortliche Anreize herbeigeführte Sterben im Mittelmeer.

Da ein Großteil der humanitären Schleuserschiffe von in Deutschland registrierten Organisationen betrieben wird, wäre es zuerst die Aufgabe der Bundesregierung gewesen, ihrem Treiben einen Riegel vorzuschieben. Wieder hat man in Berlin abgewartet, bis andere die unangenehmen Aufgaben erledigen. Mit der vielbeschworenen europäischen Solidarität hat diese bigotte Einstellung wenig zu tun.“

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