Panzerwagen und Tränengas

Gelbwesten gehen in Frankreich jetzt auch gegen den Migrationspakt auf die Straße

 

Während die Gelbwesten in den Niederlanden für einen generellen Austritt aus der EU demonstrieren, sieht man auf Frankreichs Straßen immer öfter Protestbanner gegen eine Unterzeichnung des Migrationspaktes.

Marine Le Pen hatte bereits vor einigen Tagen Macron aufgerufen, die Pläne zur Unterzeichnung des Migrationspaktes am kommenden Montag sofort zu stoppen.

In der Videobotschaft fordert sie Emmanuel Macron auf, diesen „unsinnigen Text, diesen teuflischen Pakt“, damit meint sie den „Pakt für Migration“, nicht zu ratifizieren:
PAKT WIRD FRANKREICH VIELE MILLIARDEN KOSTEN

„Während in Frankreich eine legitime Revolte über die Kaufkraft und die Gerechtigkeit stattfindet, wird der Präsident der Republik am 10. Dezember in Marrakesch einen globalen Pakt für die Migration unterzeichnen, der Frankreich viele Milliarden Euro an Kosten bescheren wird.“

Der Pakt sei ein „Akt des Verrats“, er unterstütze „die Pro-Migranten-Propaganda und die Verfolgung von Gegnern der Einwanderung“. Dass er nicht verpflichtend sei, sei eine Täuschung der Bevölkerung:

„Der Präsident der Französischen Republik, einbetoniert in seiner ideologischen und veralteten Sichtweise, hat uns zum Migrationspakt nichts Besseres zu sagen als: ‚Es sieht so aus, als ob die Lösungen, die das Abkommen vorschlägt, mit den europäischen Werten und den Interessen Europas übereinstimmen‘.“

(c) Screenshot Youtube

Anti-Macron-Revolution: Polizei ist mit Panzerwagen aufgefahren und setzt Tränengas ein

(David Berger) Mehr als 30.000 Gelbwesten demonstrieren derzeit auf den Straßen von Paris gegen die Politik von Emmanuel Macron. Die Polizei versucht einen Sturm auf den Präsidentenpalast durch Sperren, Panzerwagen und Tränengas aufzuhalten. Bisher erfolgreich

Die Demonstranten starteten am Triumphbogen, wo es bereits zu Hunderten von Festnahmen gekommen sein soll. Von dort aus zogen sie die Champs-Élysées entlang in Richtung Präsidentenpalast. Bereits am vergangenen Wochenende hatten die militanten Demonstranten unter den Gelbwesten angekündigt, an diesem Wochenende den Präsidentenpalast zu stürmen.

Schutz des Präsidentenpalasts steht im Vordergrund

Deshalb hatte die Polizei im Vorfeld groß angelegte Sperren errichtet, um dem Amtssitz Macrons vor der Wut des Volkes zu schützen. Auch Tränengas wurde erneut von der Polizei eingesetzt. Erstmals seit Ausbruch der Unruhen werden heute auch gepanzerte Fahrzeuge in Paris gegen die Bevölkerung eingesetzt.

in Frankreich rechnet man für das Wochenende mit dem Schlimmsten. Und versucht es mir einem massiven Aufgebot an Sicherheitskräften zu verhindern. Alleine in Paris wurden mehr als 8000 Polizisten und andere Ordnungskräfte zusammengezogen. Premierminister Édouard Philippe spricht von einem „außergewöhnliches Sicherheitskonzept“ – was immer das heißen mag.

Unruhen greifen auch auf Niederlande über

Gleichzeitig demonstrieren heute Menschen mit Gelben Westen in Belgien und den Niederlanden gegen die Regierungen. In den Niederlanden wird bei den Demonstranten der auf nach einem Austritt aus der EU immer lauter. Auch in Den Haag haben die niederländischen Sicherheitskräfte den Regierungssitz abgeriegelt.

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