Russische Raketen sind treffsicher

Russlands Premier beruhigt Luxemburg

Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat in Vorbereitung seines Luxemburg-Besuches, der Zeitung „Luxemburg Wort“ ein Interview gegeben und darin versichert, dass die Luxemburger ruhig schlafen können, die russischen Raketen sind zielgenau.

Der Korrespondent der Zeitung zeigte sich im Gespräch mit Dmitri Medwedjew beunruhigt über Russlands neue hyperschnelle Atomraketen und zur Gefahr, dass diese Raketen auch Luxemburg treffen könnten, trotzdem Luxemburg keine Atommacht ist – immerhin sind rings um Luxemburg NATO-Militärbasen mit Atomwaffen disloziert.

„Unsere hyperschnellen Raketen haben eine hohe Treffgenauigkeit und sind zuverlässig. Deshalb brauchen Sie keine Angst um ihre Gärten zu haben – so Medwedjew. Aber, so setzte Medwedjew fort, um ernsthaft auf Ihre Frage zu antworten, wir bedrohen niemanden und schon gar nicht planen wir, irgendjemanden anzugreifen oder mit irgendjemanden zu kämpfen.

Wir werden alle ruhiger leben, wenn die gesamte amerikanische Atombewaffnung auf das amerikanische Territorium zurückkehrt und die europäische Infrastruktur, die die Lagerung derartiger Waffen und deren schnellen Einsatz ermöglicht, liquidiert wird – so Medwedjew gegenüber dem Korrespondenten.

In dem Beitrag von „Kommersant“ wird an die Rede des russischen Präsidenten Putin erinnert, in der er über die Entwicklung der neuen hyperschnellen Rakete „Zirkon“ informierte und über neue Atom-U-Boote Posaidon. Wird Russland angegriffen, so der Präsident in seiner Rede, wird es einen Gegenschlag geben.

Am vergangenen Wochenende hatte der russische Präsident den Erlass unterzeichnet, der den von Russland unterzeichneten Vertrag mit den USA über Mittel- und Kurzstreckenraketen außer Kraft setzt. Im Text zum Ukas wird kommentiert, dass dies eine erzwungene Maßnahme ist, da die USA diesen Vertrag verletzen.


Königsberg

Russland baut die Luftverteidigung für Kaliningrad (Königsberg) weiter aus

Die Kaliningrader Luftverteidigung hat weitere Luftabwehrsysteme des Typs S-400 erhalten. Darüber informiert der Pressedienst des Militärbezirkes WEST.

Bei den Komplexen handelt es sich um fabrikneue Einheiten, deren Funktionsfähigkeiten auf einem Truppenübungsplatz im russischen Mutterland getestet und danach in den Standort Kaliningrad verlegt worden sind.

In das diensthabende System der Luftverteidigung werden die neuen Einheiten Ende kommender Woche überführt.

Wie weiter mitgeteilt wurde, haben Polen und die USA in der vergangenen Woche Verträge für die Lieferung von Raketensystemen HIMARS, mit einer Reichweite von 300 Kilometern und einem Auftragswert von 414 Mio. USD unterzeichnet. Experten schätzen ein, dass diese Raketen eine Bedrohung für das Kaliningrader Gebiet darstellen.

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