Assange benahm sich wie ein „Raubtier“

Botschafter packt aus: Dreckige Unterhosen und Fäkalien

London – 2487 Tage lebte Julian Paul Assange in der Botschaft Ecuadors im Londoner Stadtteil Knightsbridge. Im Laufe der Jahre bekam der Wikileaks-Gründer Besuch von vielen Prominenten unter ihnen Lady Gaga, Yoko Ono, Ex-Fußballer Eric Cantona und den Sängern Brian Eno und PJ Harvey. Bis zu Schluss standen die Modemacherin Vivienne Westwood und die US-Schauspielerin Pamela Anderson hinter dem 47-jährigen Assange. Der soll sich während seiner Zeit im Asyl allerdings mehr als schäbig verhalten haben. „Wir mussten ihn immer wieder daran erinnern, nach dem Toilettengang zu spülen“, heißt es von Botschaftsmitarbeitern. Der ganze Asyl-Zauber kostete das südamerikanische Land fast 6 Millionen Euro.

Über die ekligen Details seines Verhaltens berichtet die britische Tageszeitung Daily Mail und präsentiert die entsprechenden Fotos. Mangelhafte Hygiene, Arroganz und Paranoia, hätten den siebenjährigen Aufenthalt in der Botschaft geprägt, so MailOnline. Aus Protest habe er dreckige Unterhosen im Badezimmer liegen gelassen und Wände mit seinen Exkrementen beschmiert. Er soll sich der Bitte widersetzt haben, nicht ständig den elektrischen Herd eingeschaltet zu lassen, und ignorierte die wiederholten Warnungen, keine halbverzehrten Mahlzeiten und ungewaschenes Geschirr in der Küche stehen zu lassen. Die Angestellten der Botschaft seien so verärgert gewesen, dass sie sogar seine Katze rausschmissen, nachdem er es nicht geschafft hatte, ihr Klo zu säubern. Sie fürchteten auch, er hätte eine Kamera in ihrem Halsband versteckt, um sie auszuspähen.

„Wenn Assange unfreundlich sein wollte, schmierte er seine Fäkalien an die Wände und ließ seine verdreckte Unterwäsche im Bad liegen. Wir mussten ihn daran erinnern, die Toilette zu spülen und das Geschirr zu reinigen. Er musste die ganze Zeit an normale Verhaltensstandards erinnert werden“, berichtete der Botschafter Jaime Marchan. „Das Asylsystem soll unschuldige Menschen schützen. Er hat es missbraucht. Er ist wie ein Raubtier“, so der 72-jährige Marchan, der Reporter der Daily Mail zur Botschaftsbesichtigung einlud. Nach dem Unterhosen-Vorfall und der Weigerung sauber zu machen, habe er endgültig die Geduld mit dem „erbärmlicher und boshaften Untermieter“ verloren.

„Ich mache das nicht sauber. Das werde ich nicht tun“, habe der australische Computerhacker und Programmierer die Bitte abgelehnt. Am Ende mussten die Reinigungskräfte der Botschaft hinter ihm her putzen – ein Verhalten, das auch bei so manchem Flüchtling in Deutschland zu beobachten ist.

Assange kostete Ecuador fast 6 Millionen Euro

In seiner Verzweiflung hatte der Botschafter auch die Anwälte von Julian Assange über dessen renitentes Verhalten informiert. Doch die reagierten kühl: Assange habe „Magenprobleme“ und das mit geschickte Foto würde belegen, dass die Botschaft die Privatsphäre von Assange nicht respektieren würde, hieß es von deren Seite.

Die Besichtigungstour zeigte laut MailOnline auch, dass Assange bei weitem nicht so beengt gelebt hatte, wie in den Mainstreammedien jetzt behauptet wird:“…der jahrelange Aufenthalt in einem knapp 20 Quadratmeter großen Zimmer, in das kaum Tageslicht fiel“, habe zu körperlichen Schäden geführt, berichtet z.B. die Welt. „Sein Körper gibt langsam auf, er hat schon Herzprobleme, eine chronische Lungenentzündung und starke Schulterschmerzen“, zitiert das Blatt seine Mutter.

Er habe praktisch die gesamte Botschaft zur Verfügung gehabt, erklärt hingegen die britische MailOnline. Da er draußen nicht habe trainieren können, habe Assange den polierten Holzflur zum Skaten genutzt und wie ein Teenager in den Fluren wild Fußball gespielt. Auf sein Verlangen hin, habe er auch ein größeres Schlafzimmer mit Balkon erhalten, von dem aus er Reden für seine politisch linken Zuhörer hielt.

„Er spielte laute Musik, weil er meinte, dass ihn dann niemand abhören könne. Es war unmöglich für uns, zu arbeiten“, so der Botschafter Jaime Marchan. Das Misstrauen sei beidseitig gewesen. Assange habe in jedes Zimmer gehen können: „Wir hatten Angst, dass er uns ausspioniert.“ Im Nachhinein sei es ein Fehler gewesen, Assange überhaupt Zuflucht zu gewähren, erklärt Jamie Marchan heute. „Wir haben bewiesen, dass Ecuador die Menschenrechte respektiert, aber er hat seine Verpflichtungen nicht erfüllt. Er ist sehr selbstsüchtig. Ich sagte zu ihm: „Eines Tages werden Sie erkennen, wie sehr Ecuador sich für Sie eingesetzt hat.“

Assanges siebenjähriger Aufenthalt in der ecuadorianischen Botschaft in London kostete das südamerikanische Land 5 Millionen Pfund – knapp 6 Millionen Euro -.gekostet. Der größte Teil wurde für Sicherheitsmaßnahmen ausgegeben.

Erst seit vergangenen Dezember, als ihm sein diplomatisches Asyl entzogen worden war, hatte Julian Assange selbst für seine Unterbringung bezahlt. (MS)

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.