Die Verhandlungen zwischen den Delegationen der Ukraine und Russlands dauern an.

Russische Invasion: Verhandlungen zwischen der ukrainischen und der russischen Delegation dauern an

Dies schrieb der Berater des Leiters des Präsidialbüros, Mychailo Podoljak, auf Twitter.
Zwei Verhandlungsrunden seien bereits vorbei.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass er ein Telefongespräch mit Aleksander Lukaschenko hatte. In Ergebnis des Gesprächs wurde vereinbart, dass sich eine ukrainische Delegation mit der russischen ohne Vorbedingungen an der ukrainisch-belarussischen Grenze am Fluss Prypjat trifft.
Zusammensetzung der Delegation: der Vorsitzende der Fraktion „Diener des Volkes“ David Arachamija, der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow, der Berater des Leiters des Präsidialbüros Mychailo Podoljak, der erste stellvertretende Leiter der Delegation der Ukraine in der Trilateralen Kontaktgruppe Andrij Kostin, der Abgeordnete Rustem Umerow und der stellvertretende Außenminister Mykola Totschyzkyj.
Die Schlüsselfrage der Verhandlungen sei die sofortige Feuereinstellung und der Truppenabzug aus der Ukraine.

Die russische Seite erklärte, sie sei in den Verhandlungen mit der Ukraine bereit, „so schnell wie möglich einige Vereinbarungen zu treffen“, aber so, dass sie „im Interesse beider Seiten“ seien.

Putin unterzeichnet Dekret über besondere Maßnahmen zur Bekämpfung von Sanktionen
Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldet, hat der russische Präsident Wladimir Putin ein Dekret über die Anwendung besonderer wirtschaftlicher Maßnahmen unterzeichnet. Dabei handelt es sich um Gegenmaßnahmen, mit denen auf unfreundliche Handlungen der USA und anderer Staaten sowie internationaler Organisationen reagiert werden soll. Das Dokument wurde auf der offiziellen Website des Kremls veröffentlicht.

Vorgesehen sind folgende Maßnahmen:
Teilnehmer an Außenhandelsaktivitäten sind verpflichtet, 80 Prozent der ab dem 1. Januar dieses Jahres erhaltenen Deviseneinnahmen aus dem Ausland zu verkaufen. Die Regel gilt auch für bereits angesammelte Gelder – sie müssen innerhalb von drei Tagen verkauft werden;
Devisengeschäfte, bei denen Gebietsansässige Gebietsfremden im Rahmen von Kreditverträgen Fremdwährungen zur Verfügung stellen, sind verboten;

Gebietsansässige können nun keine Fremdwährungen mehr auf ihre bei Banken und Organisationen im Ausland eröffneten Konten einzahlen und auch keine Überweisungen mehr tätigen, ohne ein Bankkonto zu eröffnen, indem sie elektronische Zahlungsmittel von ausländischen Zahlungsdienstleistern nutzen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.