Macron als Präsident von Frankreich wiedergewählt

Das war so sicher wie das Amen in der kaputten Kirche: Emmanuel Macron kann weitere fünf Jahre Präsident von Frankreich bleiben.
Macron hat die Abstimmung laut Hochrechnung mit 58,2 Prozent der Stimmen gewonnen.
Er hat sich demnach mit klarer Mehrheit gegen seine Herausforderin Marine Le Pen vom Rassemblement National (41,8 Prozent) durchgesetzt.
Der französische Präsident wird auf fünf Jahre gewählt.
Er beeinflusst die Politik des Landes maßgeblich und spielt oft eine wichtigere Rolle als der von ihm ernannte Premierminister und Regierungschef.
Die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen zeigt sich trotz ihrer Wahlniederlage kämpferisch.
„Die Partie ist noch nicht gelaufen, es stehen noch Parlamentswahlen an“, sagte sie heute Abend vor ihren Anhängern in Paris.
Sie werde „den Kampf weiterführen, an der Seite des (Interims-Parteichefs) Jordan Bardella“.
Das Ergebnis zeige ein „großes Misstrauen des Volkes“, betonte sie.

Er wisse auch, dass ihn nicht jeder aus Überzeugung gewählt habe, sondern Viele, um einen Sieg der extremen Rechten zu verhindern, sagte Macron vor seinen Anhängern am Eiffelturm in Paris.
„Ich danke ihnen dafür.“
Dies erlege ihm „einige Verpflichtungen“ in den nächsten fünf Jahren auf. Aus seinem Wahlprogramm hob er den ökologischen Umbau und mehr „soziale Gleichberechtigung“ hervor.

„Die nächsten Jahre werden keine ruhigen Jahre werden“, sagte Macron. Seine Herausforderin Le Pen, die immerhin ihr Ergebnis von 2017 verbessern konnte, sprach für sich ebenfalls von einem „Sieg“, und rief ihre Anhänger auf, bei den Parlamentswahlen im Juni wieder ihre Stimme abzugeben.

Nach Macron-Sieg: Linksradikaler Mob legt Feuer und träumt von „Enthauptung“
Nachdem der amtierende Präsident Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl in Frankreich für sich entscheiden konnte, ist es im Land zu Protesten gekommen.
In Lyon kam es zu Zusammenstößen zwischen linken Gruppen und der Polizei.
In Rennes wurde eine Demonstration verboten, weil es bereits nach der ersten Wahlrunde zu Krawallen gekommen war.
Nach dem Wahlsieg von Macron begannen linksextreme Antifa-Aktivisten und Anhänger des linken Präsidentschaftskandidaten Jean-luc Mélenchon auf der Straße zu randalieren und stießen mit der Polizei zusammen:
twitter.com/i/status/1518327877057527811
Sie schrien: „Wir haben Ludwig XVI. enthauptet, Macron, wir können mit dir von vorne anfangen!“
twitter.com/i/status/1518337267529658368
Bereist nach dem ersten Wahldurchgang war es zu ähnlichen Ausschreitungen gekommen…
twitter.com/i/status/1518324280836210689

Großes Aufatmen bei der Politischen Klasse
„Die Katastrophe ist ausgeblieben“ postulieren Damir Fras und Daniela Vates vom Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der Sieg von Emmanuel Macron in der Stichwahl um die französische Präsidentschaft garantiere, dass Frankreich in den kommenden Jahren auf einem Pro-EU-Kurs bleibt. „Hätte die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen die Wahl für sich entschieden, wäre die Europäische Union in eine existenzielle Krise gestürzt“, wird orakelt.
Der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen müsse am Sonntagabend eine Riesenlast von den Schultern gefallen sein, sie habe schon wenige Minuten nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen Macron gratuliert.
Und auch EU-Ratschef Charles Michel habe sich erleichtert gezeigt.
Aber auch im Kanzleramt habe man laut dem Kommentar aufgeatmet, denn Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte in einem Beitrag für die französische Tageszeitung „Le Monde“ vor einer Wahl Le Pens gewarnt.
Offenbar ging die Angst bei einigen Herrschaften doch recht ordentlich um.
Die AfD hat dagegen nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich der unterlegenen Kandidatin Marine Le Pen gratuliert.
AfD-Parteichef Tino Chrupalla sagte am Sonntagabend: „Ich gratuliere unserer Partnerin Marine Le Pen zu ihrem starken Ergebnis.“
Macron habe nur einen „Scheinsieg errungen“, Ungarns Regierungschef Victor Orban und Marine Le Pen würden in ihren Ländern auf enorme Zustimmung stoßen: „Gemeinsam werden wir den Kontinent Europa verändern“, fügte Chrupalla hinzu.

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