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„Mein Kampf“ als Zeitungsbeilage

Südtirol
Südtiroler Heimatbund: Mehr als nur eine Provokation

Eine skurrile Nachricht erreicht uns aus Italien:

Die Paolo Berlusconi, dem Bruder des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, gehörende italienische Tageszeitung „Il Giornale“, die in einer täglichen Auflage von 140.000 Stück erscheint, hat zu einer schrillen Werbemaßnahme gegriffen; sie hat ihrer Wochenendausgabe vom 11. Juni 2016 Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ beigelegt.
Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes
Der von ehemaligen politischen Häftlingen Südtirols gegründete „Südtiroler Heimatbund“ (SHB) hat diese Werbeaktion scharf verurteilt. Dessen Obmann Roland Lang erklärte in einer Presseaussendung:

„Das Ziel der Provokation wurde erreicht. Die Verbreitung des Werks dürfte in Zusammenhang mit der Verabschiedung des Gesetzes gegen die Leugnung des Holocaust durch das italienische Parlament vor einigen Tagen stehen. Dabei wäre es an der Zeit, endlich einen Schlussstrich zu ziehen, was die dunkle Vergangenheit betrifft. Faschistische Denkweisen oder Weltbilder mit neofaschistischen Nuancen haben in einem geeinten und friedlichen Europa des 21. Jahrhunderts nichts verloren. In Südtirol denken wir dabei auch an die tolomeische Ortsnamensgebung und die vielen faschistischen Relikte.

Es sollte nach wie vor ein wichtiges Ziel aller sein, die Wahrung des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Friedens aufrechtzuerhalten und nicht mit solchen waghalsigen Aktionen aufs Spiel zu setzen.“

Weiterer Hintergrund: suedtirol-info.at/hitler-und-suedtirol/