Krawtschuk über Referendum über den Nato-Beitritt

Ukraine

Ukraine

Die Ukraine solle in ihren Bemühungen, ein Nato-Mitglied zu werden, aktiver vorgehen, und daher sollte ein Referendum abgehalten werden, erklärte am Samstag auf dem Weltforum der Ukrainer der erste Präsident der Ukraine, Leonid Krawtschuk, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Weiterlesen

Poroschenko begrüßt Verlängerung von EU-Sanktionen gegen Krim

fl-ukraineDer Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat die Verlängerung von EU-Sanktionen die Krim begrüßt.

Der Staatschef schrieb auf seiner Facebook-Seite weiter, er wolle sich jetzt um eine änliche Entscheidung bezüglich der Verlängerung der Sanktionen gegen Russland bemühen. „Wir werden weiter kämpfen, bis Russland von die ukrainische Krim und den ukrainischen Donbass zurückgibt“, so der Staatschef.

Der EU-Rat hat am Freitag Strafmaßnahmen gegen die vor Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim um ein Jahr, bis zum 23. Juni 2017, verlängert.

Freilassung der Gefangenen: Heraschtschenko bittet OSZE-Vorsitzenden Steinmeier um Hilfe

Die Vize-Parlamentschefin und Vertreterin der Ukraine in der humanitären Gruppe der Kontaktgruppe zur Lösung des Konfliktes in der Ostukraine Iryna Heraschtschenko hat den Amtierenden Vorsitzenden der OSZE, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, um Hilfe bei der Freilassung ukrainischer Geisel gebeten.

In einem Brief an Steinmeier äußerte sie tiefe Besorgnis über die Lage der Geisel, teilte Heraschtschenko auf Facebook mit. Die humanitäre Lage im Donbass habe sich verschlechtert. Die Terroristen hätten die Freilassung der Geisel blockiert und trotz der Kompromisse der ukrainischen Seite alle Initiative abgelehnt.

Laut Heraschtschenko machten die Terroristen während des laufenden Jahres keine Angaben über genau Orte, wo die Ukrainer inhaftiert sind. Darüber hinaus würden die Geisel gefoltert.

Bei dem letzten Treffen in Minsk gaben die Vertreter der „Volksrepubliken“ an, dass der schwerkranke Schemtschuhow, der ohne Gliedmaßen und blind ist, von einem Krankenhaus in ein Untersuchungsgefängnis verlegt wurde, schrieb die Politikerin.

Heraschtschenko ist empört, dass die OSZE und Deutschland, das den Vorsitz der OSZE innehat, nicht auf die Situation mit Geiseln nicht reagieren. Die OSZE müsse alles tun, dass Russland seinen Einfluss geltend macht, und die Terroristen alle schwerkranken Menschen freilassen würden.