Wo werden die Terrorplaner des iranischen Regimes als nächstes zuschlagen?

Im letzten Juli umzingelte die Polizei in Bayern den Mietwagen eines iranischen Diplomaten in Österreich mit dem Namen Assadollah Assadi, nachdem er an einer Tankstelle gehalten hatte.

Sie riefen sogar ein Entschärfungskommando herbei, weil sie befürchteten, dass darin Sprengstoff transportiert wird.

Der Grund war, dass Assadi schon seit einiger Zeit unter Beobachtung stand, weil europäische Behörden den Verdacht hegten, dass er an einem Komplott beteiligt war, das in einen Bombenschlag auf eine Kundgebung iranischer Dissidenten in Paris Ende Juli verwickelt war, was aber dankenswerter Weise scheiterte.

Assadi wurde festgenommen und zuletzt an Belgien ausgeliefert, wo er einen Prozess wegen Terrorvorwürfen zu erwarten hat, zusammen mit dem Paar Nasimeh Naami und Amir Saadouni – war er angeheuert worden, den Angriff auszuführen.

Frankreich hat damit reagiert, dass es die Guthaben von zwei verdächtigten Geheimdienstleuten eingefroren und seinen Diplomaten verboten hat, in den Iran zu reisen.

Ein deutscher Beamter sagte: „Es gibt klare Hinweise dafür, diesen Fall als einen von staatlichem Terrorismus zu bezeichnen, aber [die führenden Leute] sind eher geneigt, die Gefahr und das Ausmaß der Schäden herunterzuspielen [um das Atomabkommen aufrecht zu erhalten].

Norman Roule, der frühere nationale Geheimdienstmanager für den Iran in den USA, erklärte, dass Europa und die USA riskierten, den Iran zu bestärken, wenn sie nicht eine deutliche Botschaft senden. Schließlich habe der Iran schon Hackerangriffe gestartet, Terrorgruppen unterstützt und Morde auf ausländischem Boden angezettelt, ohne dass etwas dagegen gesagt worden sei.

Er sagte dazu: „Meine Befürchtung ist, dass der Iran glauben könnte, sie müssten nur an unsere rote Linie kommen, und dies ist geradezu ein Rezept für künftige Angriffe“.

Viele Länder befürchten jetzt, dass sie die nächsten sein könnten auf der Hitliste des iranischen Regimes. Europa ist schließlich eine Partei im Atomabkommen von 2015, das Sanktionen gegen den Iran aufhebt. Wenn das Regime es ins Visier nimmt, wen würden sie nicht ins Visier nehmen?

Es ist die Überzeugung unter Beamten und Analysten, die sich unter der Bedingung, anonym zu bleiben, geäußert haben, dass der Iran Pläne schmiedet, gegen seine Feinde in Europa, Amerika und im Vorderen Orient loszuschlagen; er soll sogar schon Einheiten gebildet haben, um die Überwachung von Oppositionsfiguren durchzuführen ebenso wie die jüdischer und israelischer Organisationen in den USA und in Europa. Das ist etwas, das untermauert wird durch die letzten Verhaftungen von Iranern für die Spionage in den USA.

Eine Person vom Geheimdienst aus dem Vorderen Orient erklärte, dass es seit neuestem einen „klaren Aufwärtstrend“ bei den iranischen Aktivitäten gebe, was darauf hindeute, dass sie „sich für die Möglichkeit eines Konflikts vorbereiten“.

Andere Beamte berichten, dass das iranische Regime versucht habe, seine Beteiligung an der Rekrutierung von Leuten in Pakistan, im Irak, im Libanon, in der Türkei, in Nordafrika und in Afghanistan zu verbergen, die für sie spionieren sollen.

Klar ist, dass diese Terrorpläne von denen geleitet werden, die direkt an der Spitze des Regimes stehen und die nicht damit aufhören werden, solange das Regime nicht fällt.

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